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USO-Spezialist für Kosmo-Kriminalistik
Sinclair M. Kennon
mit Vollprothese

Die Vollprothese bzw. der Robotkörper besteht aus dem Material Atronital-Compositum, das ist eine Synthoplastexotische Verbundlegierung mit partiku­larer Beschußverdichtung. Der Schmelzpunkt hegt bei 42 000 ° C +. Höchstgewicht 112 kg. Körpergröße 1,91 Meter. Die Normalatmung in Sauerstoffatmo­sphären geschieht durch ein lungenahnliches Pump­system im Rücken, das den aufgenommenen Sauer­stoff in das Blutplasma abgibt. Somit wird das echte Gehirn durch einen künstlichen Blutkreislauf mit Sauerstoff und allen Spurenelementen versorgt. Die Glieder des Robotkörpers werden mechanisch-hydro- pneumatisch und im Notfall feldenergetisch bewegt. Die Kräfte sind ungeheuer. Maximale Laufgeschwin­digkeit 105 km/h. Sprungweite bei 1 Gravo 28,6 Me­ter.

  1. Echtes Haar durch den Untergrund eines leben­den Biostoffs. Hellblond.

  2. Grüngraue Augenlinsen siganesischer Mikroferti­gung. Steuerung mechanisch-energetisch, hoch infrarotempfindlich, nachtsichtig, Brennweite ver­stellbar von Weitwinkelaufnahme zur Teleoptik.

  3. Künstlicher Kehlkopf und Stimmmodulator. Die Stimme ist normal, tief, weich, sonor und von starker Ausdruckskraft.

  4. Stufenlose Sensibilitätsschaltung, um die Biomol­plast-Schale schmerzunempfindlich zu machen.

  5. Mikro-Kreiseisystem dient zur Körperstabilisation bei Bewußtlosigkeit, also bei Ausfall des Gehirns bzw. des Gleichgewichtssinns.

  6. Energiestation: Ihre Leistung deckt gerade den Bedarf des Körpers.

  7. Magenähnlicher Komprimator zur Aufnahme von Speisen, die durch eine ausfahrbare Röhre wie­der ausgestoßen werden.

  8. Zwerchfellautomatik zur Vortäuschung der At­mung.

  9. Regenerierungsstation zur Versorgung der Bio- molplast-Schale über den Blutkreislauf mit allen wichtigen Stoffen.

  10. Drehbasis für die Hüftbewegung.

  11. 5-faches Atronital für den gesamten Schädel.

  12. Echtes Gehirn des Majors Sinclair M. Kennon. Das Gehirn wurde vor der Umpflanzung mental- stabilisiert. Völlig autark kann das Gehirn sehen, hören, sprechen, riechen, schmecken und über die künstlichen Nervensysteme der Biohülle so­gar tasten. Die Steuerimpulse des Gehirns werden durch die echten Nervenleiter, die erhalten wer­den konnten, an alle Sektionen geleitet. Das Ge­hirn ist durch eine 16-Punktaufhängung durch halborganische Leiter verankert.

  13. Künstlicher Mund aus Biomolplast zum Sprechen, Essen und Speiseröhre-Verbindung zum Kompri­mator. Die Zähne entstammen der Zahnbank ei­ner Spezialklinik.

  1. Andruckabsorber nur für Gehirn und Schädel­raum zum Schutz gegen Beschleunigungsbela­stung bis zu 5 Gravos.

  2. Drehbasis des Halses.

  3. Mikrogravitator nur für Gehirn und Schädelraum, schützt vor Schwerkrafteinwirkungen bis zu 6 Gravos.

  4. Mikro-Positronengehirn übernimmt den Körper, wenn das Gehirn ausfällt.

  5. Schulterkugelgelenk.

  6. Eigene Sauerstoffanlage mit atomarer Aufberei­tung, um notfalls ohne Raumanzug auf Giftwelten und im Vakuum zu überleben.

  7. Kreislaufpumpe (2 Stück) mit Blutplasmareiniger, Regenerator und Druckausgleichsgefäß.

  8. Biopositronischer Impulswandler, steht in einer direkten Verbundschaltung mit allen Nervenleitern und wandelt die Steuerbefehle des Gehirns in Bewegungen der Glieder um.

  9. Ellenbogenscharniergelenk.

  10. Bewegungsmechanik der Hüfte und Beine.

  11. Hüft-Kugelgelenk.

  12. Längliche Hohlräume in beiden Unterarmen zur Unterbringung verschiedenartiger Waffen und Ausrüstungsgegenstände.

  13. Servomechanik zur Bewegung der Finger.

  14. Servomechanik um die Plastizität der Muskeln nachzuahmen.

  15. Kniescharniergelenk.

  16. Biomolplast ist künstlich gezüchtet und zellstabilisiert. Erzeugt eigenen Haarwuchs. Alle Sinnes­eindrücke von außen werden durch neuartige Balpirol-Halbleiter im Biogewebe mit einer stu­fenlosen Wandelschaltung ins Gehirn geleitet. Über 80° C Plus verbrennt das Biogewebe, unter 95° C minus erstarrt die Biohaut, bricht und bröckelt ab. Der Robotkörper wird in beiden Fäl­len sichtbar.

  17. Atronitalblech dient als 2. Haut.

  18. Fußgelenk.

Zeichnung und Text: © Rudolf Zengerle